Hochsensitives Troponin I und Troponin T auf einem kompakten Tischgerät. Die Plasmatrennung passiert in der Reagenzscheibe: keine Zentrifuge, kein Probenversand, keine Stunde Warten auf das Zentrallabor.
Die ESC-Leitlinien setzen beim Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom auf serielle Messungen mit hochsensitivem Troponin im 0h/1h oder 0h/2h Takt. Dieser Takt scheitert dort, wo kein 24h-Labor im Haus ist. Das Gerät bringt hs-Troponin an den Ort, an dem der Thoraxschmerz ankommt.
Pro Reagenzscheibe genügen 50 µl Vollblut, etwa ein Tropfen. hs-cTnI, hs-cTnT, NT-proBNP und D-Dimer laufen gemeinsam: ein Thoraxschmerz-Panel aus weniger als einem halben Milliliter Blut. Das schont Patienten bei seriellen Abnahmen und macht Kleinstmengen aus schwierigen Venen verwertbar.
Beide hochsensitiven Troponine auf einer Plattform. Präzision an der 99. Perzentile deutlich innerhalb der IFCC-Anforderung von VK ≤ 10 %.
Vollblut direkt in die Scheibe. Die Plasmaquantifizierung im mikrofluidischen Kanal eliminiert den Einfluss unterschiedlicher Hämatokritwerte.
Vom Vollblut zum quantitativen Wert. Schnell genug, um Triage, Verlegung oder Entlassung noch in derselben Stunde zu entscheiden.
Reagenzscheiben frei kombinierbar, Kalibrierung per QR-Code-Scan, LIS- und HIS-Anbindung. Kein Kalibrationslauf, kaum Wartung.
Beide. Troponinwerte unterschiedlicher Assays sind nicht austauschbar. Wer am Point of Care denselben Marker misst wie das Zuweiserspital, liest Verläufe über Standortgrenzen hinweg ohne Umrechnungsrätsel.
Beide Troponine wurden gegen etablierte Zentrallabor-Methoden verglichen. Entscheidend für den Einsatz im Algorithmus ist die Präzision im tiefen Bereich um die 99. Perzentile, dort wo über Rule-in und Rule-out entschieden wird.
Troponinresultate sind assayspezifisch. Grenzwerte, geschlechtsspezifische 99. Perzentilen und die Anwendung in ESC-Algorithmen richten sich nach der gültigen Packungsbeilage und der Validierung am Standort. Das Resultat ersetzt nicht die klinische Beurteilung und das EKG.
Reagenzscheibe auf Raumtemperatur bringen.
QR-Code lesen, Chargendaten sind geladen.
Lasche ziehen, Verdünnungspuffer wird freigesetzt.
50 µl Vollblut in die Probenkammer.
Scheibe einsetzen, Resultat in unter 12 Minuten.
Leistungsdaten gemäss Herstellerangaben. hs-cTnT Vergleichsstudie an einem Klinikstandort, Publikation ausstehend. Nur für die In-vitro-Diagnostik und den professionellen Gebrauch.
| Anwendung | Parameter |
|---|---|
| Kardiovaskulär | hs-cTnI, hs-cTnT, cTnT, CK-MB, Myoglobin, NT-proBNP, BNP, D-Dimer |
| Entzündung | Procalcitonin (PCT), Interleukin 6 (IL-6) |
| Schilddrüse | TSH |
| Reproduktion | β-hCG |
| Stoffwechsel | Vitamin D |
Bis 6 Reagenzscheiben pro Lauf, frei kombinierbar. Verfügbarkeit einzelner Parameter in der Schweiz auf Anfrage.
| Messprinzip | Mikrofluidischer zeitaufgelöster Fluoreszenz-Immunoassay |
| Probenmaterial | Vollblut (EDTA, Heparin), Serum, Plasma |
| Probenvolumen | 50 µl Vollblut |
| Zeit bis Resultat | unter 12 Minuten |
| Durchsatz | 1 bis 6 Reagenzscheiben pro Lauf |
| Probenaufbereitung | keine Zentrifuge, Plasmatrennung in der Scheibe |
| Kalibrierung | per QR-Code-Scan, kein Kalibrationslauf |
| Präzision | VK ≤ 6 % |
| Anbindung | LIS und HIS |
| Abmessungen | 285 × 235 × 160 mm |
| Gewicht | 4,5 kg |
| Kennzeichnung | CE-IVD |
Wir planen mit Ihnen einen Methodenvergleich gegen Ihr Referenzlabor, mit Ihren Proben und Ihren Fragestellungen.
Inbetriebnahme, LIS-Anbindung und Einweisung des Teams vor Ort. Auf Deutsch, Französisch oder Italienisch.
Ein Ansprechpartner für Gerät, Reagenzien und Qualitätskontrolle. Schweizer Lager, kurze Wege.
Wir bringen das Gerät mit hs-cTnI und hs-cTnT zu Ihnen und messen parallel zu Ihrer bestehenden Methode.